HGM Wissensblog

Die Objektdatenbank des HGM ist online

Die Sammlungen des Heeresgeschichtlichen Museums/ Militärhistorisches Instituts umfassen inzwischen mehr als rund 1,5 Millionen Objekte, wobei thematisch die historische Entwicklung des österreichischen Militärs im Zeitabschnitt vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart den Schwerpunkt bildet. Das Museum verfügt über sehr umfassende Spezialsammlungen, die sich mit den einzelnen Entwicklungssträngen in den Bereichen des Ausrüstungs-, Fahnen-, Uniform-, Heraldik-, Kunst-, Militärmusik-, Orden & Ehrenzeichen-, Traditions-, Militärtechnik- und Waffenwesens beschäftigten und sich ebenso der Aufarbeitung der bildlichen und schriftlichen Quellen sowie aller audiovisuellen Medien widmen.

Tatsächlich findet sich nur ein sehr kleiner Teil (rund 5-7%) in den ständigen Schausammlungen, Traditionsräumen des Bundesheeres und Dependancen des Museums. Viele Objekte lagern in den Depots und werden nur temporär bei sich abwechselnden Sonderausstellungen bzw. als Leihgabe bei externen Ausstellungsprojekten den Besucherinnen und Besuchern präsentiert.

„Hinter den Kulissen“ werden seit 1998 sämtliche musealen Objekte elektronisch erfasst (IMDAS) und seit mehreren Jahren auch verstärkt digitalisiert, um die Objektinformationen letztlich umfassend(er) darstellen zu können.

Um den Zugang zu aktuell nicht gezeigten Objekten auch zu ermöglichen, werden fortan in der nunmehr online-gestellten Datenbank sukzessive Teilbereiche der Sammlungen (aktuell rund 8000 Plastiken, Gemälde, Miniaturen) für Recherchemöglichkeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Objektdaten werden laufend aktualisiert und entsprechend erweitert.

 

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Auf der Homepage des Museums gelangt man unter dem Menüpunkt "Museum" zum Online Katalog

Die Informationen der Datenbank umfassen primär jene Parameter, welche das jeweilige Objekt näher beschreiben (u.a. Bezeichnung, Objektart, Künstler, Material, Datierung, Sammlungsbereich, Bezugsnummer).

Die Datenbank selbst erlaubt mit seiner Volltextsuche erstmalig auch einen virtuellen Einblick in bestimmte Teilbereiche der Sammlungen. Wir denken, dass es mit dieser neuen Möglichkeit viel Neues und Spannendes aus unserer Museumswelt zu entdecken geben wird und laden herzlich zum virtuellen Besuch dazu ein.

HIER GEHT’S ZUM ONLINE KATALOG

Christoph Hatschek

Christoph Hatschek

Vizedirektor HR Mag. Dr. Christoph Hatschek
Ich bin seit 1998 am Heeresgeschichtlichen Museum in Wien tätig, und nehme aktuell als Referats- und Sammlungsleiter „Uniformen, Orden- und Ehrenzeichen, Ausrüstung sowie Insignien“ in weiterer Folge als Leiter der Abteilung für Sammlungen und Ausstellungen des Museums und schließlich als Vize-Direktor (seit 2015) gleichermaßen eine „Dreierfunktion“ wahr.

Gerade für die durchaus immer wieder intensive Vorbereitung von Ausstellungen, gilt es sich stets neuen Themen zu widmen und für diese entsprechend zu recherchieren. Interviews, Vorträge und Präsentationen zu militärhistorischen Themen runden das Arbeitsspektrum ab, wobei mein persönliches Interessensgebiet insbesondere im Bereich der Forschung zur historischen Entwicklung der Soldatinnen bei den Streitkräften sowie aktuell zur Geschichte des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik liegt.

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