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Der Feldzug von 1809

Die außenpolitischen Rahmenbedingungen des Krieges von 1809 standen unmittelbar mit dem verlorenen Feldzug von 1805 (Dritter Koalitionskrieg) in Zusammenhang. Der ungünstige Ausgang der kriegerischen Ereignisse, vor allem die Niederlagen von Ulm und Austerlitz (Slavkov u Brna), hatten letztlich zum Frieden von Pressburg geführt, der in seinen Bestimmungen nicht nur die Zahlung einer bedeutenden Kriegsentschädigung an Frankreich vorsah, sondern auch enorme Gebietsverluste für Österreich mit sich brachte. So wurden unter anderem Venetien, Istrien und Dalmatien an das Königreich Italien abgegeben, Bayern erhielt neben anderen Gebieten Tirol, die Bistümer Brixen (Bressanone) und Trient (Trento) sowie ganz Vorarlberg; das habsburgische »Vorderösterreich« wurde auf Württemberg und Baden aufgeteilt. Insgesamt gingen rund 1.000 Quadratmeilen mit drei Millionen Einwohnern verloren. Aber auch die politischen Verhältnisse hatten sich maßgeblich verändert. Das »Heilige Römische Reich deutscher Nation« als zentraler Machtfaktor Mitteleuropas hatte sich aufgrund des von Napoleon geschaffenen Rheinbundes, dem sich bis 1808 alle deutschen Staaten bis auf Österreich, Preußen, Holstein und Pommern anschlossen, aufgelöst; Kaiser Franz I. von Österreich legte als römisch-deutscher Kaiser Franz II. nicht zuletzt auch aufgrund des Drucks Napoleons die deutsche Kaiserwürde zurück.1

Der seit Dezember 1805 im Amt befindliche Staatskanzler, der ehemalige Gesandte in Sankt Petersburg, Johann Philipp Graf Stadion, sollte sowohl die außen- als auch innenpolitische Ausrichtung der Monarchie entscheidend prägen. Mit Sicherheit zählte er zu jenen Vertretern am österreichischen Hof, die an der Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz mit dem napoleonischen Frankreich zweifelten, zumal die politischen Veränderungen seit 1805 sehr deutlich als universaler Hegemonialanspruch Napoleons in Europa interpretiert werden konnten.2 Zudem hatte sich Österreich, wenn auch entscheidend geschwächt, dem »System Napoleon« bisher erfolgreich entzogen. Dies betraf vor allem die Frage der so genannten Kontinentalsperre, die Napoleon als Mittel der wirtschaftlichen Kriegführung gegen England verhängt hatte und den Import englischer Waren in das kontinentale Europa verhinderte. Dies war durch das Vorhandensein des Rheinbundes einerseits und die französische Besetzung der preußischen Ostelbeprovinzen andererseits gewährleistet. Lediglich das österreichische Triest verblieb als einziger nicht unter die Kontinentalsperre fallender Hafen, was seitens englischer Handels- und Kriegsschiffe auch weidlich ausgenutzt wurde und sich wohl auch als einträgliches Geschäft zeigte.3

Im Rahmen der spanischen Erhebung gegen die Inthronisierung von Napoleons Bruder Joseph als spanischer König musste man Triest und das kleinere Fiume (Rijeka) aber dann doch sperren, um den Krieg – zu jenem Zeitpunkt für Österreich noch verfrüht – zu verhindern. Dennoch wurde das Bestreben Napoleons, ganz Europa in eine politische und wirtschaftliche, von Frankreich beherrschte Hegemonie einzubinden, deutlich. Dies schienen auch die Berichte des österreichischen Gesandten in Paris – seit März 1806 wirkte in dieser Funktion Clemens Wenzel Lothar Graf Metternich – zu belegen, der wohl aufgrund der Ereignisse in Spanien sogar entgegen seiner eigenen Grundhaltung einen dauerhaften Friedenszustand mit Frankreich aus der Perspektive eines starken und mächtigen österreichischen Kaiserreiches für unmöglich hielt. Nicht zuletzt diese Stimmung verstärkte die vorhandene antifranzösische Haltung am Kaiserhof beträchtlich und brachte auch den Kaiser auf Kriegskurs. Selbst der unter dem Eindruck der Niederlage von 1805 hinsichtlich eines weiteren Krieges mit Frankreich eher skeptische Erzherzog Carl schien einen neuerlichen Waffengang mit Napoleon für unausweichlich und notwendig zu erachten. Dabei spielte sicherlich eine Rolle, dass Erzherzog Carl seit Februar 1806 wieder mit der Funktion des Präsidenten des Hofkriegsrates betraut war und seither konsequent am Wiederaufbau und der Reorganisierung der österreichischen Armee arbeitete. Dies betraf nicht nur klassische Rüstungsmaßnahmen, sondern beeinflusste auch den inneren Gehalt der Armee. Neben einem neuen »Exerzier- und Abrichtungsreglement« für die Infanterie und seinen »Grundsätzen der höheren Kriegskunst« suchte er auch das Bildungsniveau des Offizierskorps zu heben, dessen Mitglieder nicht mehr durch Kauf oder soziale Stellung, sondern durch Kenntnisse oder Verdienste ergänzt werden bzw. in höhere Ränge aufsteigen sollten. Wenn auch die kurze Zeit von 1805/06 bis zum Ausbruch des Krieges von 1809 kaum ausreichen konnte, eine allgemeine Durchdringung der k. k. Armee in dieser Hinsicht zu erreichen, so waren dennoch erhebliche Verbesserungen spürbar. Zudem stand den österreichischen Streitkräften 1809 auch erstmals eine neue militärische Institution zur Seite, die Landwehr. Die Idee der Formierung dieser österreichischen Miliz, denn als solche sind die aufgestellten Bataillone einzuschätzen, war ganz unter dem Eindruck der Kämpfe Tiroler Schützenverbände im Jahre 1805 entstanden und vor allem vom jüngsten Bruder des Kaisers, Erzherzog Johann, bewusst vorangetrieben worden.4 Dieser Volks- oder Nationalmiliz standen der Kaiser und Erzherzog Carl vorerst skeptisch gegenüber, befürchteten sie doch materielle und personelle Beeinträchtigungen des stehenden Heeres. Letztendlich waren es aber gerade finanzielle Überlegungen, die zur Systemisierung der österreichischen Landwehr im Juni 1808 führten. Damit war in gewissem Maße der französischen »levée en masse« ein österreichisches Pendant gegenübergestellt worden, wenn auch hinsichtlich der Ausbildungsqualität und Kriegserfahrung noch erhebliche Mängel bestanden.

Für 1809 erreichte die österreichische Armee unter Einbindung der Landwehr und sonstiger Freiwilligenverbände somit eine durchaus beachtliche Stärke. Sie wird mit rund 725.000 Mann und 60.000 Pferden zu veranschlagen sein, von denen ca. 390.000 auch für den Einsatz außerhalb der Reichsgrenzen zur Verfügung standen.5 Außenpolitisch zeigte sich, dass Österreich, sollte es den Krieg wagen, wohl alleine stehen würde. Hinsichtlich der europäischen Großmächte sicherte England Subsidienzahlungen zu und Russland versicherte, dass es zwar gezwungen sei, an der Seite Napoleons den Krieg zu erklären, tatsächliche militärische Aktionen aber so lange wie möglich hinauszuzögern beabsichtige. Stadion setzte jedoch vor allem auf die deutschen Rheinbundstaaten und meinte, dass diese durchaus an einem »Nationalkrieg« gegen Napoleon interessiert sein müssten und es beim Losschlagen Österreichs zu einer nationalen »Insurrektion«, ähnlich Tirol im Jahre 1805, kommen würde. Vielleicht wurde Stadion auch von den Vorgängen in Spanien ermuntert, wo es nach der Inthronisation von Napoleons Bruder Joseph als König zu einem regelrechten Volksaufstand (Guerillakrieg) gekommen war, dem man von französischer Seite trotz einiger Siege nicht Herr zu werden schien. Letztlich blieb die Idee des »nationalen Befreiungskrieges« aber illusorisch, mehr noch, Rheinbundkontingente traten auf Seiten Napoleons in den Krieg ein; erst vier Jahre später sollte es zum propagandistisch unterlegten »Befreiungskrieg« der deutschen Staaten gegen Napoleon kommen.

Die Entscheidung, einen neuen Krieg gegen Napoleon zu wagen, wurde bereits im Dezember 1808 getroffen und das Frühjahr 1809 als der beste Zeitpunkt für den Beginn der Feindseligkeiten angesehen, zumal auch die schwierige finanzielle Lage Österreichs berücksichtigt werden musste.6 Vor allem die Unterhaltung der auf vollen Kriegsstand gebrachten Linientruppen erwies sich als sehr kostspielig und sollte daher nicht allzu lange hinausgezögert werden. Ende Jänner 1809 kam es zu den ersten Besprechungen in Wien zwischen Erzherzog Johann und dem Tiroler Schützenhauptmann Andreas Hofer, bei denen ein Tiroler Volksaufstand für den Zeitpunkt der Kriegserklärung Österreichs an Frankreich vereinbart wurde. Am 27. März 1809 erschien das »Österreichische Kriegsmanifest«, das zum Befreiungskrieg der deutschen Staaten gegen Napoleon aufrief, aber – wie bereits erwähnt – in den Rheinbundstaaten keinen Widerhall fand. Am 9. April erfolgte schließlich die Kriegserklärung Österreichs an Frankreich.7 Der Zeitpunkt war durchaus geschickt gewählt, da Napoleon und große Teile seiner Armee gerade in Spanien und Portugal gebunden waren und man hoffte, mit überlegenen eigenen Kräften einen entscheidenden militärischen Sieg erringen zu können, noch bevor bedeutende französische Verstärkungen aus dem Westen eintrafen.

Der Feldzug von 1809 wurde von österreichischer Seite für vier Kriegsschauplätze angelegt. Zum einen sollte die Hauptarmee unter Befehl Erzherzog Carls in Deutschland operieren, zum anderen Erzherzog Johann in Italien gegen Vizekönig Eugéne Beauharnais antreten. Erzherzog Ferdinand III. von Österreich-Este war mit einem kleineren Kontingent als Sicherung gegen das Herzogtum Warschau vorgesehen. Dem Tiroler Volksaufstand waren schließlich auch noch Truppenkontingente zuzuführen. Der Kriegsplan Erzherzog Carls sah ursprünglich vor, die Masse der Hauptarmee (sechs Korps) in Böhmen zu versammeln, mit zwei Korps in Oberösterreich gegen Bayern aufzumarschieren,zwei weitere Korps im Raum Klagenfurt und Laibach gegen Italien zu versammeln und ein Korps bei Krakau gegen Warschau einzusetzen; der Tiroler Aufstand sollte durch ein Detachement unterstützt werden.8 Napoleon waren die österreichischen Rüstungen natürlich nicht verborgen geblieben. Um die Jahreswende verfügte er östlich des Rheins und in Oberitalien bzw. Dalmatien über rund 145.000 Mann, die ab Anfang 1809 kontinuierlich verstärkt wurden. Einen erheblichen Kräftezuwachs erhielt Napoleon aber durch die Kontingente der Rheinbundstaaten, die rund 120.000 Mann zu stellen hatten, die Truppen des italienischen Königreiches mit 17.000 Mann sowie die polnische Armee des Herzogtums Warschau mit 17.500 Mann. Dennoch standen bei Beginn der Feindseligkeiten erst 270.000 Mann für den operativen Einsatz zur Verfügung. Für ihn war eine möglichst rasche Vereinigung seiner Truppen unabdingbar, um zu verhindern, quantitativ unterlegen, einzeln geschlagen zu werden. Die Konzentrierung sollte in Bayern erfolgen.

Gerade dieses Vorgehen ergab nun für das in Böhmen aufmarschierte österreichische Gros das Problem, dass die nach Westen gehenden Kommunikationslinien durch den Böhmerwald als für ein rasches Vorwärtskommen großer Heeresmassen ungeeignet erachtet wurden. Erzherzog Carl entschied daher angesichts der in Bayern erfolgenden Versammlung des Gegners, vier Korps aus Böhmen wieder abzuziehen und südlich die Donau zu verlegen.9 Napoleon war inzwischen noch in Paris verblieben und ließ seine Instruktionen über den Armeegeneralstabschef Marschall Louis-Alexandre Berthier an die unterstellten Korps im Detail ausarbeiten bzw. ausführen. Für ihn stand in der ersten Phase vor allem Zeitgewinn im Vordergrund, um die Versammlung seiner wiederum als »Große Armee« bezeichneten Streitmacht abzuschließen. Daher sollten sich die noch einzeln stehenden Korps und Divisionen im Falle einer raschen österreichischen Offensive eher defensiv verhalten und auf die Höhe Ingolstadt zurückgehen.

Trotz der Verzögerung durch den Abmarsch der vier in Böhmen gestandenen Korps nach Süden eröffnete Erzherzog Carl am 10. April den Vormarsch über den Inn in drei Kolonnen, General Heinrich von Bellegarde sollte mit seinen beiden noch in Böhmen stehenden Korps gleichfalls in Bayern einbrechen. Der Plan des Erzherzogs sah vor, eines der noch isolierten Korps der Franzosen, jenes des Marschall Louis-Nicolas Davout, noch allein vorzufinden und zu schlagen. Dies schien durch vorerst unklare Befehlsverhältnisse zwischen den direkten Instruktionen Napoleons und den Planungen Berthiers durchaus realisierbar, da die Korps mehrfach unterschiedliche Dispositionen erhielten.10

Erst als Napoleon am 17. April persönlich in Donauwörth eintraf, war die einheitliche Führung sichergestellt. Bis 19. April gelang die weitgehende Vereinigung der französischen Streitkräfte, sodass sich die Situation zu Ungunsten der Österreicher zu entwickeln begann, die in ihrer Aufstellung nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Marschgeschwindigkeiten zwischen den einzelnen Kolonnen erhebliche Lücken aufwiesen. Verlorene Gefechte bei Abensberg, Kirchdorf, Siegenburg und Pfeffenhausen am 20. April verhinderten schließlich eine stärkere Konzentrierung der Hauptkräfte. Erzherzog Carl entschloss sich jedoch trotzdem, am 22. April das Korps Davout bei Regensburg/Eggmühl anzugreifen, erlitt nach anfänglichen Erfolgen aber eine Niederlage (Eggmühl), da es Napoleon gelungen war, das österreichische Korps Hiller (linker Flügel) über Landshut hinaus zurückzudrängen und in einem Schwenk mit dem Gros seiner Kräfte Davout noch zu Hilfe zu kommen. Die österreichische Hauptarmee war gezwungen, auf Regensburg zurückgehen, das am 23. April geräumt werden musste. Starke Nachhuten und das permanente Eingreifen österreichischer Kavallerie verhinderten vorerst die rasche Verfolgung. Erzherzog Carl gelang letztlich der verhältnismäßig geordnete Übergang über die Donau bei Regensburg. Die zusätzlich angelegte Pontonbrücke wurde nach Abschluss des Überganges zwar gekappt, die Pontons trieben jedoch an das rechte Donauufer und fielen dem Gegner in die Hände, wodurch Erzherzog Carl bei der Hauptarmee nur noch drei Pontons verblieben.11

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F. Campe, Schlacht bei Eggmühl, kolorierter Kupferstich, Nürnberg (C) HGM

Der unglückliche Ausgang der Schlacht bei Regensburg/Eggmühl und die bereits eingetretenen Verluste – die Stände der Hauptarmee waren auf rund 93.000 Mann herabgesunken –, veranlassten den Erzherzog, Kaiser Franz I. eine politische Verständigung mit Napoleon anzuraten.

Inzwischen waren jedoch von den anderen Kriegsschauplätzen durchaus positive Meldungen eingetroffen. Neben dem erfolgreich verlaufenden Tiroler Aufstand hatte Erzherzog Johann bei Pordenone (15. April) und Sacile (16. April) den italienischen Vizekönig besiegt.12 Erzherzog Ferdinand III. von Österreich-Este gelang es im Rahmen seiner als »Sicherungsfeldzug« durchgeführten Operationen Warschau zu erobern und zu besetzen. Kaiser Franz I. stimmte daher dem Vorschlag des Erzherzogs nicht zu. Dieser zog sich mit der Hauptarmee über
Böhmen nördlich der Donau in südöstlicher Richtung zurück. Napoleon entschied sich, südlich der Donau den Marsch auf Wien anzutreten, wusste er doch von der geringen Stärke der noch südlich der Donau stehenden österreichischen Truppen. Diese unter dem Kommando Johann von Hillers stehenden Truppenkontingente (Teile des 5., 6. und 2. Reservekorps) gingen über den Inn zurück. Erzherzog Carl wies Hiller an, sich nach Räumung der Innlinie weiter auf Linz zurückzuziehen, dort die Donau zu überschreiten und sich mit der aus Böhmen kommenden Hauptarmee zu vereinigen.

Die Situation für die Gruppe Hiller erwies sich jedoch als weitaus schwieriger. Offensichtlich hatte er es mit der Masse des Gegners zu tun, der ihm hart auf den Fersen war. Die einige Tage später eintreffenden neuerlichen Anweisungen des Erzherzogs an Hiller sahen in Abänderung der ursprünglichen Direktiven nunmehr vor, Linz möglichst lange zu behaupten und – vor dem 7. Mai mit Übermacht angegriffen – auf das nördliche Donauufer überzusetzen, am 7. oder 8. Mai angegriffen, jedoch südlich der Donau zu bleiben, die Linzer Brücke abzubrechen, hinter die Traunlinie zurückzugehen und erst bei Mauthausen auf das Nordufer der Donau überzusetzen. Hiller entschied sich jedoch wohl angesichts der Stärke des Gegners, bereits am 3. Mai Linz zu räumen, die dortige Brücke zu zerstören und auf die Traunlinie zurückzugehen, da er sich bei Ebelsberg und Asten eine wirksamere Verzögerungsmöglichkeit erwartete. Neben den Linientruppen, die in Korps gestaffelt bei Ebelsberg Aufstellung genommen hatten, befanden sich dort auch sechs Wiener Landwehrbataillone, die am äußerst rechten Flügel und am Ebelsberger Friedhof eingesetzt wurden.13

Am 3. Mai traten nun die Truppen des Marschall André Masséna zum Angriff auf Ebelsberg an, um die dortige Traunbrücke in Besitz zu nehmen. Dabei verlief die erste Phase des Gefechtes für die Österreicher sehr unglücklich, da die Nachhutstellungen so schnell zurückgenommen wurden, dass es den nachdrängenden Franzosen gelang, die Traunbrücke zu übersetzen und in Ebelsberg einzudringen. Die Ortsbesatzung wurde rasch geworfen und die hinter dem Ort befindlichen, teilweise menagierenden österreichischen Linientruppen vollkommen überrascht. Als erste reagierten die dort befindlichen und eigentlich »vergessenen« Wiener Landwehrbataillone, die sofort zum Gegenangriff antraten. Nach und nach konnten auch Linientruppen zur Verstärkung herangeführt werden, um den Angriff zu unterstützen. Im teilweise mit äußerster Brutalität geführten Nahkampf gelang es, Haus für Haus zurückzuerobern und die Franzosen wieder an die Brücke zurückzudrängen. Sie verloren zahlreiche Gefangene, darunter viele Offiziere.14 Hiller selbst war offensichtlich lediglich daran interessiert, den Abmarsch seiner Artillerie und des Trains nach Enns sicherzustellen, in die Kämpfe griff er selbst nicht ein und überließ den tobenden Häuserkampf der Eigeninitiative der unteren Führungsebenen. Wohl in der Hoffnung, die für die Zuführung weiterer gegnerischer Kräfte unabdingbare Traunbrücke zu zerstören, wurde Ebelsberg angezündet. Hiller entschied am frühen Nachmittag, das Gefecht abzubrechen und mit seinen Korps nach Enns abzurücken, und ließ die Gelegenheit, bei Ebelsberg entscheidenden Widerstand zu leisten, verstreichen.

Am 8. Mai setzte Hiller schließlich bei Mautern auf das nördliche Donauufer über und beließ lediglich eine Gruppe (unter Feldmarschallleutnant Joseph Freiherrn von Dedovich) südlich der Donau, die sich weiterhin Richtung Wien zurückzuziehen hatte. Damit war Wien mehr oder weniger preisgegeben, da sich die österreichische Hauptarmee noch im Anmarsch auf Zwettl befand. Nachdem die Donaubrücke bei Mautern durch die Österreicher nach ihrer Benützung abgebrannt worden war, konnte Napoleon davon ausgehen, dass die Bedrohung für seine rückwärtigen Verbindungen aus nördlicher Richtung als eher gering einzuschätzen war, wodurch er seinen Vormarsch auf Wien in voller Geschwindigkeit fortsetzen konnte.

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Beschießung Wiens, Lithografie v. Gerasch nach Höchle (C) HGM

Am 10. Mai standen die Spitzen der Franzosen bereits vor Wien und besetzten am 11. Mai den Prater. Die Stadt unter dem Kommando Erzherzog Maximilians konnte sich bis 12. Mai halten und musste dann aufgegeben werden. In Wien fielen den Franzosen große Mengen an Kriegsmaterial, Geschütze und die Wiener Kriegskasse in die Hände, die nicht mehr rechtzeitig abtransportiert hatten werden können.15

Am 16. Mai erreichte Erzherzog Carl Korneuburg und Bisamberg und konzentrierte seine Kräfte unter Ausscheidung von Sicherungen bei Krems, Stockerau, Korneuburg, Lang-Enzersdorf und Pressburg (Bratislava) bei Stammersdorf und Hagenbrunn, um Napoleon den Übertritt auf das nördliche Donauufer zu verwehren. Dieser ordnete bereits am 13. Mai den Bau zweier Behelfsbrücken, eine bei Nußdorf, die andere unterhalb Wiens bei Kaiser-Ebersdorf, an. Bei Nußdorf gelang es Marschall Jean Lannes zwar, Truppen zur Sicherung des Brückenschlages auf die »Schwarzenlacken- Insel« zu überschiffen, durch den raschen Einsatz österreichischer Kräfte konnten diese aber geworfen und letztlich gefangen genommen werden. Ein weiterer Übersetzversuch an dieser Stelle unterblieb. Bei Kaiser-Ebersdorf gelang jedoch der Brückenschlag vorerst auf die Insel Lobau, welcher bis 20. Mai vollendet werden konnte; am Abend desselben Tages konnte auch der noch verbliebene Donauarm zwischen Lobau und dem linken Ufer überbrückt und sofort mit dem Übersetzen der ersten Truppen begonnen werden. Erst zu diesem Zeitpunkt gelangte man im österreichischen Hauptquartier zur Erkenntnis, dass es hier nördlich der Donau zur Schlacht kommen würde. Erzherzog Carl hatte ursprünglich beabsichtigt, selbst die Donau zu überqueren, um gemeinsam mit den vom Süden anmarschierenden Truppen Erzherzog Johanns und der ungarischen »Insurrektion« unter dem Palatin Erzherzog Josef entscheidend gegen die rückwärtigen Verbindungen Napoleons zu wirken. Nunmehr waren durch den Übergang auf das nördliche Ufer aber vollendete Tatsachen geschaffen. Am Abend des 20. Mai ergingen die entsprechenden Dispositionen an die unterstellten Korps, wonach die Linie Strebersdorf – Stammersdorf – Deutsch-Wagram (rund 15 km) für den 21. einzunehmen war. Gegen die südlich dieser Linie gelegenen Ortschaften Aspern und Essling sollte »gewaltsam rekognosziert« werden.16

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Pontonbrücke der Franzosen über die Donau bei Kaiserebersdorf wird durch brennende Flöße zerstört, kolorierte Radierung v. V. Grüner nach Viehbeck (C) HGM

Die Franzosen, noch immer im Übersetzen begriffen,  wählten eine Sicherungsstellung zwischen den beiden erwähnten Ortschaften. Hier kam es auch bereits zum ersten Gefecht zwischen österreichischen Vortruppen und französischer Kavallerie, die geworfen wurde. Am Morgen des 21. Mai verhinderte starker Nebel vorerst für beide Seiten die genaue Kenntnis der Aufstellung des jeweiligen Gegners. Als französische Kavallerie den Auftrag erhielt, gegen Groß-Enzersdorf vorzugehen, und die Truppenbewegungen erkannt wurden, entschied man sich auf österreichischer Seite zum Angriff. Die vorhandenen Korps und Divisionen sollten in fünf Kolonnen in südlicher Richtung vorrücken, um einen vermeintlichen französischen Angriff auf Hirschstetten aufzufangen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich von der französischen Armee erst rund 27.000 Mann Infanterie und ca. 9.000 Kavalleristen über der Donau, während die österreichische Armee fast 115.000 Mann, darunter 14.000 Reiter umfasste.17 Als Napoleon die anmarschierenden Österreicher erkannte, entschloss er sich vorerst zum Rückzug, zumal die geschlagene Behelfsbrücke durch den Einsatz von abgelassenen, schwer beladenen Plätten havariert und zeitweise unbenutzbar wurde.18

Nachdem aber um 13 Uhr nachmittags bereits Gefechtslärm zu vernehmen war, entschied man sich zum Ausharren und zur Verteidigung, gestützt auf die beiden Orte Aspern und Essling. Gerade um ersteren Ort, am rechten österreichischen Flügel, entwickelten sich während der Schlacht besonders harte Kämpfe. Auch im Zentrum zwischen den beiden Orten und am linken Flügel bei Essling wogten die Kämpfe hin und her. Die numerische Überlegenheit der Österreicher konnte aufgrund von teilweise unkoordiniertem Vorgehen der einzelnen Kolonnen nicht voll zur Geltung kommen, andererseits war Napoleon teilweise in der Lage, zwischen den beiden Ortschaften in einer Art »inneren Linie« zu operieren, und dadurch imstande, dem jeweils bedrohten Abschnitt unmittelbar Verstärkungen zuzuführen. Die Kämpfe tobten bis in die Abendstunden. Es war nicht gelungen, die Position Napoleons zu überrennen. In der Nacht gelang es den Franzosen, trotz zweimaliger Unterbrechung der Behelfsbrücke durch von den Österreichern abgelassene Schiffe bzw. brennende Wracks dennoch rund 37.000 Mann Infanterie, 70 Geschütze und 900 Reiter zusätzlich über die Donau zu bekommen. Der Schlachtplan Napoleons sah vor, in den Morgenstunden das österreichische Zentrum anzugreifen und den bei Aspern stehenden rechten Flügel donauaufwärts abzudrängen, während der linke österreichische Flügel nach Ungarn gedrückt werden sollte. Entscheidend für diesen Plan war jedoch die Einnahme Asperns, das von Marschall Masséna genommen werden sollte. Am Morgen des 22. Mai erfolgte der französische Angriff, der sowohl bei Aspern als auch Essling vorerst erfolgreich verlief.19 Auch im Zentrum schien durch die weitere Zuführung von Verstärkungen die Umsetzung des Angriffsplanes möglich. Nach wechselvollen Kämpfen entstand eine Lücke in der österreichischen Aufstellung; der erhoffte Durchbruch schien unmittelbar bevorzustehen. In diesem Moment kam es zur berühmten Episode, dass Erzherzog Carl selbst mit einem Fahnenträger des Regiments »Zach«, das Fahnentuch anpackend, nach vorn in die Feuerlinie sprengte und den schon wankenden Reihen moralischen Halt gab. Es gelang, die Situation zu bereinigen und den Durchbruch zu verhindern.20

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Carl von Blaas, Erzherzog Carl in der Schlacht von Aspern, Fresko in der rechten Seitenhalle der Ruhmeshalle, 1871 (C) HGM

Am frühen Nachmittag begann sich dann die Lage zu Ungunsten Napoleons zu wenden. Aspern, das übrigens während der Schlacht achtmal den Besitzer wechselte, war in österreichischer Hand und auch Essling konnte bis auf den berühmt gewordenen Schüttkasten erobert werden. Die ungünstige Gesamtsituation dürfte Napoleon bewogen haben, sich zu diesem Zeitpunkt bereits Gedanken über das Abbrechen der Schlacht zu machen. Inzwischen feuerten jedoch die sich immer noch im Schüttkasten in Essling befindlichen Franzosen trotz der Besetzung der restlichen Gebäude weiter und lösten einen spontanen französischen Gegenangriff aus, der die Österreicher vollkommen überraschte und in einer Überreaktion zur kompletten Rücknahme des österreichischen linken Flügels führte. Dies veranlasste den Erzherzog dazu, auch das Zentrum zurückzunehmen, und wäre Hiller bei Aspern auch zurückgegangen, wäre die Schlacht für die Österreicher sicherlich verloren gegangen. Napoleon war wohl von dieser neuerlichen Wendung auch überrascht und nutzte, zumal er bereits den Rückzug in die Lobau vorbereitet bzw. eingeleitet hatte, die Krise bei den Österreichern nicht aus. Er verließ das Schlachtfeld. Napoleon hatte seine erste militärische Niederlage erlitten. Der Sieg wurde jedoch nicht ausgenutzt, da Erzherzog Carl, wohl in der Meinung, Napoleon nunmehr verhandlungsbereit zu finden, von einer Verfolgung absah. Napoleon konnte dadurch das Gros seiner Armee retten. Insgesamt nahmen auf österreichischer Seite rund 100.000 Mann an der Schlacht teil, die Franzosen hatten am zweiten Tag zumindest 77.000 Soldaten zur Verfügung. Die Verluste beider Seiten betrugen nach zeitgenössischen Schätzungen jeweils rund 20.000 Mann, wobei der Blutzoll innerhalb der französischen Generalität mit acht besonders schwer wog.

Nach der Schlacht nutzten beide Seiten die Zeit, Verstärkungen an sich zu ziehen. Erzherzog Carl beabsichtigte, Napoleon wieder im Marchfeld gegenüberzutreten. Dieser ließ, um seine Operationsfähigkeit zu erhöhen, im Verlauf des Juni mehrere Brücken über die Donau schlagen. Inzwischen versuchte der südöstlich stehende Erzherzog Johann, unter Miteinbindung ungarischer Insurrektionstruppen den Anschluss an die Hauptarmee zu finden, wurde aber bei Raab geschlagen und nach Komorn abgedrängt. In weiterer Folge marschierte er auf Pressburg und löste die dortige Garnison ab, die sich mit der Hauptarmee vereinigte.21

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Franzosen überqueren die Donau in der Schlacht bei Wagram, kolorierter Kupferstich v. D. Fietta, Augsburg (C) HGM

Anfang Juli hielt Napoleon den Zeitpunkt für einen neuerlichen Waffengang für gekommen. In der Nacht auf den 5. Juli überschritt er schließlich mit einer Armee in einer Stärke von rund 170.000 Mann die Donau. Begünstigt durch ein starkes Gewitter und Ablenkungsmanöver an anderen Donaustellen wurde dieser Vormarsch von den Österreichern zu spät erkannt und der Übergang nicht behindert.22 Erzherzog Carl verfügte zu diesem Zeitpunkt über lediglich 120.000 Soldaten. Der in Pressburg stehende Erzherzog Johann hatte schon am 4. Juli den Befehl erhalten, sofort nach Marchegg abzumarschieren, um die Hauptarmee in ihrer linken Flanke zu unterstützen.23 Am 5. Juli rückte Napoleon gegen die sich in einer Defensivstellung befindlichen Österreicher bei Deutsch-Wagram – Markgrafneusiedl vor, gruppierte bis in die Abendstunden seine Kräfte um und griff daraufhin relativ ungestüm und auch teilweise unkoordiniert an, wurde jedoch von den Österreichern abgewiesen. Damit endete der erste Schlachttag mit einem Erfolg der Österreicher. Für den 6. Juli plante Erzherzog Carl, durch den Erfolg vom Vortag ermuntert, einen Angriff über seinen rechten Flügel, der linke Flügel sollte gleichfalls angreifen, vor allem um Truppen des Gegners zu binden. Zudem rechnete Carl mit dem baldigen Eintreffen Erzherzog Johanns, der sich ja im Anmarsch aus Pressburg befand. Aufgrund verzögerter Abfertigung der Befehle gerieten die einzelnen Korps aber nicht gleichzeitig, sondern zeitlich versetzt an den Feind. Trotz anfänglicher Erfolge der Österreicher am eigenen rechten Flügel ergab sich bei Aderklaa im Zentrum eine Krise, die den Einsatz von Reserven erforderlich machte.24 Im Glauben, Erzherzog Johann würde bereits in die Schlacht eingreifen, erhielt der französische rechte Flügel den Befehl, Markgrafneusiedel einzunehmen, um die Flanke zu decken, was auch gelang. Obwohl auch das anschließende Baumersdorf erobert werden konnte, gelang es gegenüber Aderklaa einer starken Stoßgruppe nicht, das österreichische Zentrum zu durchbrechen, dafür musste aber der österreichische rechte Flügel zurückgenommen werden. Da Erzherzog Johann das Schlachtfeld noch nicht erreicht hatte – er sollte erst in den Abendstunden eintreffen – und die beiden Flügel unglücklich kämpften, entschied sich Erzherzog Carl um etwa ein Uhr nachmittags, die Schlacht abzubrechen und sich zurückzuziehen. Erzherzog Carl machte in späteren Kommentaren vor allem den Umstand, dass Erzherzog Johann nicht mehr rechtzeitig am Schlachtfeld eintraf, für die Niederlage verantwortlich. Dies führte sogar zu einem persönlichen Zerwürfnis zwischen den beiden Brüdern. In weiterer Folge sollten sich mehrere militärhistorische Arbeiten mit dieser Problematik beschäftigen, wobei – immerhin handelte es sich bei beiden Protagonisten um Angehörige des Erzhauses – sich unterschiedliche Betrachtungsweisen ergaben. Letztendlich wählte man wohl aus dynastischen Überlegungen die Betrachtungsweise, dass Erzherzog Johann unter erheblichen Anstrengungen vielleicht doch noch rechtzeitig hätte eintreffen können, dies aber am Schlachtausgang nichts geändert hätte.25

Der Rückzug der geschlagenen Armee nach Norden erfolgte geordnet, bei Korneuburg, Stockerau und Hollabrunn kam es zu Nachhutgefechten, welche das Nachdrängen der Franzosen immer wieder verzögerten. Carl überschritt bei Znaim (Znojmo) die Thaya, war jedoch mit der Tatsache konfrontiert, dass der Train noch nicht abmarschiert war. Um diesen zu schützen, bezog er am 11. Juli eine Schutzstellung und versuchte, da seine Stärke bereits auf 50.000 Mann herabgesunken war, mit Napoleon einen Waffenstillstand auszuhandeln, was zwischen den Linien durch Parlamentäre kurz nach 17 Uhr abends auch erfolgte. Kaiser Franz I. war aufgrund der harten Bedingungen vorerst nicht mit dieser Entscheidung Erzherzog Carls einverstanden, hoffte er doch, den Widerstand, gestützt auf Ungarn, fortsetzen zu können. Letztlich musste er sich je doch den militärischen Tatsachen beugen. Am 29. Juli demissionierte Erzherzog Carl als Oberkommandierender.

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Schlacht bei Znaim am 11. Juli 1809, kolorierter Kupferstich bei J. Eder in Wien (C) HGM

Der militärischen Niederlage und dem Waffenstillstand folgte am 14. Oktober die Unterzeichnung des Friedens von Schönbrunn. Österreich verlor rund 2.000 Quadratmeilen mit 3,5 Millionen Einwohnern, darunter an Bayern unter anderem Salzburg, das Innviertel, Tirol und Vorarlberg, an Italien Görz, Monfalcone, Triest, Krain und Villach, an das Herzogtum Warschau Westgalizien, Krakau und den Zamoscer Kreis sowie an Russland Teile Ostgaliziens; die Heeresstärke wurde auf 150.000 Mann beschränkt, die Kriegsreparationen mit 85 Millionen Franc festgelegt.26

Der politische Alleingang und die militärische Niederlage hatten Österreich nicht nur erhebliche Gebietsverluste eingebracht, sondern nicht zuletzt auch aufgrund der hohen Reparationszahlungen den Staatshaushalt massiv erschüttert (Staatsbankrott 1811). Erst vier Jahre später, im Jahr 1813, wird Österreich neuerlich gegen die Franzosen zu den Waffen greifen und im Verein mit anderen Koalitionsmächten in den so genannten »Befreiungskriegen« Napoleons europäischem Hegemonialanspruch militärisch ein Ende setzen.


 

1 Robert A. Kann, A History of The Habsburg Empire 1526 – 1918, London 1974, 221 – 223.

2 Helmut Rumpler, Eine Chance für Mitteleuropa. Bürgerliche Emanzipation und Staatsverfall in der Habsburgermonarchie 1804 – 1914 (= Österreichische Geschichte, Bd. 6, hg. v. Herwig Wolfram, Wien 1997), 75.

3 Rumpler, Eine Chance für Mitteleuropa, 99.

4 Viktor Theiss, Leben und Wirken Erzherzog Johanns (= Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark, Bd. 17/1, Graz 1960), 207.

5 Adolf von Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, Wien7 1913, 11.

6 Gunther E. Rothenberg, The Emperor’s last Victory. Napoleon and the Battle of Wagram, London 2004, 39.

7 Rumpler, Eine Chance für Mitteleuropa, 100f.

8 Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, 178f.

9 Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, 180.

10 Leitfaden der Allgemeinen Kriegsgeschichte. Zum Gebrauche an den k. u. k. Militär-Akademien und für das Selbststudium, Wien 1896, 383.

11 Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, 184f.

12 Gilbert Anger (Hg.), Illustrirte Geschichte der k. k. Armee. Dargestellt in allgemeiner und specieller culturhistorischer Bedeutung von der Begründung und Entwicklung an bis heute, 3 Bde., Wien 1887, Bd. 2/3, 1185f.

13 Rudolf Walter Litschel, Das Gefecht bei Ebelsberg am 3. Mai 1809 (= Militärhistorische Schriftenreihe, Heft 9, hg. v. Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 1983), 11f.

14 Anger (Hg.), Illustrirte Geschichte der k. k. Armee, Bd. 2/3, 1190f.

15 Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, 186f.

16 Adolf Strobl, Aspern und Wagram. Kurze Darstellung der Ereignisse in den Schlachten von Aspern am 21. und 22. Mai und Wagram am 5. und 6. Juli 1809, Wien 1897, 15f.

17 Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, 188.

18 Manfried Rauchensteiner, Die Schlacht von Aspern am 21. und 22. Mai 1809 (= Militärhistorische Schriftenreihe, Heft 11, hg. v. Heeresgeschichtlichen Museum, Wien5 1994), 8.

19 Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, 23.

20 Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, 25.

21 21 Karl Schikofsky, Die Verteidigung des Brückenkopfes von Pressburg im Jahre 1809, Wien 1893, 26.

22 Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, 197.

23 Alois Veltzé, Erzherzog Johanns »Feldzugserzählung« 1809. Supplement zu den Mitteilungen des k.u.k. Kriegsarchivs, Wien 1909, 193.

24 Horsetzky, Kriegsgeschichtliche Übersicht der wichtigsten Feldzüge seit 1792, 198f.

25 Kurt Simon, Erzherzog Johann bei Wagram. Eine quellenkritische Untersuchung über die Verspätung des Erzherzogs Johann bei Wagram. In: Historische Studien, Heft XV, Berlin 1900, 33 – 38.

26 Rumpler, Eine Chance für Mitteleuropa, 102.

M. Christian Ortner

M. Christian Ortner

Direktor HR Mag. Dr. M. Christian Ortner, ObstdhmfD

Ich bin seit 1995 am Heeresgeschichtlichen Museum in Wien tätig, vorerst als Referats- und Sammlungsleiter „Militärtechnik“ (zuständig für Marine, Luftfahrt, Waffenwesen, Artillerie, Munitionswesen, Harnische, Festungswesen, Modelle, militärische Optik etc.) sowie in weiterer Folge als Leiter der Museums- und Sammlungsabteilung. Seit 2007 bin ich Direktor des HGM/MHI.

Einer meiner Forschungsschwerpunkte ist "Österreich-Ungarn 1848 bis 1918".

Zusätzlich bin ich Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Ordenskunde (ÖGO), der Österreichischen Gesellschaft für Heereskunde, des International Committee of Museums and Collections of Arms and Military History (ICOMAM), bin Mitglied der Österreichischen Kommission für Militärgeschichte (CAHM) und Stv. Vorsitzender des Militärhistorischen Beirats der Wissenschaftskommission beim BMLV.

Preisträger des Werner-Hahlweg Preises für Militärgeschichte 2008
Verleihung des Civil Servant of the Year 2012

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