HGM Wissensblog

Von Impfaktionen und medikamentöser Behandlung

Die k.u.k. Armee im Kampf gegen Cholera, Blattern und Malaria im Ersten Weltkrieg

Mit Kriegsbeginn 1914 stand der militärische Nutzen von Impfungen bei der Armee im Felde noch nicht für alle bekannten Infektionskrankheiten fest. Das k.u.k. Etappenoberkommando (EOK, seit 1916 Quartiermeisterabteilung genannt, kurz: QuAbt) forderte zwar große Mengen an Choleraimpfstoffen mit Kriegsbeginn an, jedoch widerrief dies das k.u.k. Kriegsministerium sofort. Die Schlagfertigkeit der Armee würde zu sehr unter der Impfung leiden, so das Argument, sodass zunächst nicht flächendeckend, sondern nur im Hinterland testmäßig geimpft werden sollte.1 Es war die als erste von der Cholera betroffene k.u.k. 2. Armee, welche am 8. August 1914 beim EOK den Cholera-Impfstoff für 100.000 Mann sowie eine beträchtliche Menge an Typhusmitteln bestellte. Zu jener Zeit war die Salubritätskommission, sie ging gegen ausgebrochene Epidemien im Armeebereich vor, bereits seit vier Tagen im Einsatz.2 Das k.u.k. Kriegsministerium verstärkte am 18. August seine Argumente zusätzlich mit einer Studie des Gründers und damaligen Leiters des „k.k. serotherapeutischen Institutes Wien“, Prof. Dr. Richard Paltauf. In einem Schreiben an das EOK argumentierte er für die bereits erprobte Typhus- und gegen die Choleraimpfung. Ihre Wirksamkeit sei nämlich weit weniger fundiert, dennoch aber bei der indischen, japanischen und russischen Zivilbevölkerung gebräuchlich.3 Paltauf untermauerte das Argument gegen die Choleraimpfung 1914 mit der organisatorischen Unmöglichkeit einer jetzt vorzunehmenden Impfaktion. Denn wie er feststellte, müsste die Cholera- als auch Typhus-Schutzimpfung innerhalb von sechs bis acht Tagen wiederholt werden, was das k.u.k. Kriegsministerium zur Schlussfolgerung führte, nur jene Soldaten würden dann in ihren Genuss kommen, welche tagelang ohne Einsatz seien. Dies mache praktisch eine Impfaktion bei der Armee im Felde schon seit der Mobilisierung unmöglich. Nur die durch „Schuhdruck“, Verwundung oder Trauma temporär untauglich gemachten, könnten immunisiert werden.4 Es war jedoch eine Tatsache, dass die Cholera die Armee enorm schwächte. Von 100 Cholerakranken in der Armee überlebte bisweilen nur jeder Zweite.5 Noch im September 1914 war das prophylaktische Allheilmittel gegen die Cholera das Abkochen der Speisen und des Wassers, Händewaschen sowie die Desinfektion der Dejekte des Erkrankten mittels Ätzkalk sowie seine Isolation in Cholerastationen und Choleraspitälern hinter der Front.6

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Cholera Spital an der Ostfront (C) HGM

Im Oktober 1914 lenkte das k.u.k. Kriegsministerium ein und begann den Choleraimpfstoff sicherzustellen.7 Laut Zeitungsbericht des „Der Tiroler“ vom 16. Oktober 1914 konnte damit die Zubereitung des Impfstoffes im bakteriologischen Institut in Wien begonnen und letztendlich in 120.000 Paketen verpackt in den Bereich der Armee im Felde geschickt werden.8 Genau zu jener Zeit versagten bereits die prophylaktischen Maßnahmen gegen die Cholera in den Etappenbereichen der Ostfront. Einem Bericht eines Gendarmerie-Detachement Kommandanten zufolge, waren seit 3. Oktober 1914 in Gorlice und dessen Umgebung absolut keine Desinfektionsmittel und somit auch kein Kalk mehr vorhanden. Für die nachfolgenden Etappentruppen bestand demnach die höchste Gefahr, sich mit Cholera zu infizieren.9 Im November 1914 konnten jedoch die Impfungen abgeschlossen werden.10 Am 9. November leitete das k.k. Ministerium des Inneren einen am selben Tag an die Statthalterei in Galizien ergangenen Erlass ebenso an das k.u.k. Armeeoberkommando (AOK) und EOK weiter. Darin bekräftigte es aufgrund fehlender Forschung die Unsicherheit des Schutzes nach einer Choleraschutzimpfung und betonte dabei neuerlich die Wirkung der Blatternimpfung. Die Choleraimpfung wäre demnach nur eine individuelle Maßnahme und bloß unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht zu ziehen, und zwar, wenn die Wasserversorgung der Truppen ohnehin äußerst schlecht, sonstige Maßnahmen wie Desinfektion oder Laboruntersuchungen zur Bekämpfung der Cholera oder eine persönliche Reinigung unmöglich wären. Eine Choleraschutzimpfung war für das Ministerium des Inneren demnach nur dann begründet durchzuführen, wenn bewährte sanitätspolizeiliche Maßnahmen versagten, weswegen die Impfung gegen Cholera den üblichen Schutz nicht ersetzen durfte. Letztendlich stellte das Ministerium der Statthalterei es frei, ob die Impfung ohne Zwang angewendet werden sollte.11

Aus Unsicherheit über die tatsächliche therapeutische Wirkung des Choleraimpfstoffes forderte das EOK von den Sanitätsabteilungen hingegen sehr wohl noch Berichte an.12 Selbige Verzögerung traf auch die Bekämpfung der Ruhr, denn obwohl nach Auftreten der ersten Fälle das k.u.k. Kriegsministerium sofort das Serum beim Wiener Serumsinstitut anforderte, konnten die Ärzte erst 1915 impfen, nachdem die Statistiken bereits 120.000 Krankheitsfälle an der Front und in der Etappe verzeichneten.13

Die Choleraimpfung blieb trotz der Freigabe bei den Salubritätskommissionen als auch bei den Soldaten selbst aufgrund ihres todbringenden Rufes negativ behaftet. Deswegen impfte die Salubritätskommission Nr. 5 am serbischen Kriegsschauplatz Ende 1914 die im Felde stehenden Truppen der k.u.k. 5. Armee nicht, da es ihr „[…] nicht angezeigt schien, durch eventuell auftretende gehäuften und stärkere Impfreaktionen die Stosskraft der fortwährend operierenden Truppen zu schwächen. Außerdem war in der medizinischen Literatur von einer Reihe von namhaften Fachmännern schon früher betont worden, dass zwischen der ersten und zweiten Vakzination eine erhöhte Empfänglichkeit für die natürliche Infektion (negative Phase) bestehen sollte.“14

Problematisch sah die Salubritätskommission der 5. Armee die Impfaktion aufgrund des angesagten Vorstoßes auf Valjevo im November 1914. Dies waren Gebiete, die von der serbischen Armee choleraverseucht hinterlassen wurden. Die Impfaktion würde nun das Immunsystem der österreichisch-ungarischen Truppen zeitweilig schwächen, sodass sie mit Sicherheit erkranken würden. Es stehe daher nicht dafür, die Truppen einer solchen Gefahr auszusetzen. Resultat war die mit Dezember 1914 vollends einsetzende Choleraepidemie bei den Truppen in Serbien. Sie führte zum Umdenken der Salubritätskommission in der Etappe, denn nun wandten eigens zusammengestellte Schutzimpfgarnituren am Balkan die prophylaktische Schutzimpfung an, welche am Tag bis zu 2.000 Mann impfen konnte.15 Einem Bericht aus dem Jahre 1915 folgend konnten bereits fünf bis acht Tage nach der Impfaktion die Cholera wesentlich eingedämmt und die Sterberate minimiert werden.16

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Soldaten werden gegen Cholera geimpft (C) HGM

Auch an der Ostfront herrschte eine negative Meinung über die soeben freigegebene Choleraimpfung. Der Sanitätschef der k.u.k. 4. Armee war aufgrund der Tierexperimente überzeugt, dass bei schweren Cholerainfektionen die Impfung gefährlich sei. Wenn daher bereits infizierte Cholerakranke geimpft werden würden, so würden sich die Giftstoffe im Körper nur noch summieren, was den Tod beschleunige. Der Sanitätschef blieb bei seiner Meinung, der Impfstoff wäre noch nicht genügend ausgereift.17 Dennoch bestand in der Ärzteschaft Uneinigkeit, was der Bericht des Regimentsarztes Julius Moldovan bei der k.u.k. 2. Armee verdeutlicht. An der russischen Front impfte er die bereits Cholerakranken selbst und beobachtete dabei „ein auffallend günstiges Sterblichkeitsverhältnis“. Dennoch wäre der Erfolg der Choleraimpfung damit noch nicht bewiesen, denn die Krankheit führte auch binnen Stunden zum Tode. Trotzdem wäre die Choleraimpfung nach erfolgter Infektion eine gute Ergänzung zur bisherigen Therapie mit Kochsalzlösung und Tierkohle.18 Genauer vermeldete das k.u.k. 2. Armeekommando (AK) sogar dem AOK, dass das am stärksten cholerainfizierte 4. Korps Ende September 1914 eigenmächtig Schutzimpfungen an zirka 9.000 Soldaten vornahm. Der darauffolgende siebenstündige Marsch zeigte nun sogar die fortwährende Leistungsfähigkeit nach der Impfung.19

Bis 1916 wandelte sich die Einstellung hinsichtlich der Cholera-Schutzimpfung. Der Sanitätschef der 10. Armee bemerkte in einem Informationsblatt an die Truppen, dass die Impfung bereits einen hervorragenden Platz unter den prophylaktischen Maßnahmen einnehme. Millionen seien bereits im Krieg geimpft worden, ohne dass es zu Nebenwirkungen oder Todesfällen gekommen wäre. Dennoch räumte er ein, dass die Cholera- als auch Typhusimpfung kein hundertprozentiger Schutz seien, dennoch aber minimieren sie statistisch einerseits das Risiko der Infektion, andererseits maximieren sie die Heilungschancen bei erfolgter Erkrankung. Dass die Soldaten dennoch kein Bewusstsein für eine solche Impfung hatten, zeigt der Aufruf jenes Sanitätschefs, in dem er die Impfung als große Wohltat für alle Soldaten klassifizierte und sich ihr jeder willig unterziehen sollte, denn „die geringfügigen Beschwerden“ würden ohnehin rasch vorübergehen – Dies alles jedenfalls zum Wohle der eigenen Gesundheit, jener der Kameraden und natürlich des Vaterlandes.20

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Choleraimpfung im Schützengraben eines Honvedregiments an der Ostfront (C) HGM

Mit der stets verbesserten Heilung der an Cholera Erkrankten musste sich das AOK auch den Umgang mit den Dauerausscheidern überlegen. Jene von der Cholera oder Typhus geheilten, daher körperlich genesenen aber weiterhin infektiösen Soldaten, sollten natürlich wieder in die Armee integriert werden. Dafür mussten sie nach beendeter Rekonvaleszenz im Abstand von drei Tagen bakteriologische Stuhl- und Harnproben abgeben. Erst wenn sie bei fünf aufeinanderfolgenden Untersuchungen als negativ getestet wurden, durften die Sanitätsanstalten sie entlassen. Wie das AOK im Mai 1917 vermeldete, sollten dafür eigene Spezialanstalten für Dauerausscheider etabliert werden.21 Auch bei anderen Seuchen wie der Ruhr, Fleckfieber oder Typhus, bei deren Bekämpfung das k.u.k. Kriegsministerium nun ebenso bereits Impfungen vorschrieb, waren Friktionen nicht selten. Impfungen gegen Typhus hatten bei den Kommanden einen besonders schlechten Ruf, da bis zu 23% der geimpften Soldaten Nebenwirkungen aufwiesen und das Durchimpfen stets mit den operativen Planungen einher gehen musste.22

Mit zunehmender Kriegsdauer erkannten aber die Armeekommanden auch den immanenten Zusammenhang zwischen der Hygiene der Zivilbevölkerung und jener der Soldaten: die Seuchenbekämpfung und Assanierung des Etappenraums durch Impfungen der verbliebenen Zivilbevölkerung bekam damit einen immer größeren Stellenwert zugeschrieben.23 Diese Entwicklung war der Aktenlage zufolge aber weniger durch die Bekämpfung der Cholera geleitet, als vielmehr von jener gegen Blattern. Im Mai 1915 begannen zunächst alle Armeen am russischen Kriegsschauplatz die Assanierung des eigenen Etappenraumes.24 Zunächst erzielten sie mittels der Choleraimpfung der Zivilbevölkerung sowie der Errichtung eigener Choleraspitäler und Cholerastationen durchaus sehr gute therapeutische Resultate. Entsprechend dem Wirkstoff sollte dies natürlich nur die Cholera eindämmen, sodass bereits im Jänner 1916 das k.u.k. 2. AK die schlechten sanitären Verhältnisse der ostgalizischen Zivilbevölkerung vermeldete. Diesmal war es daher nicht die Cholera, die das Kommando beschäftigte, als vielmehr die Erkenntnis, die hiesige Zivilbevölkerung wäre niemals gegen Blattern und Fleckfieber geimpft worden. Das k.u.k. 2. AK errichtete in ihrem Etappenraum sieben Feldsanitätsanstalten und schritt sofort an die Blatternimpfung der verbliebenen Zivilbevölkerung. Nur durch die kombinierte spitalsmäßige Behandlung samt Impfung könne, so war sich das Kommando sicher, jene von der Zivilbevölkerung ausgehende „ständige, eminente Bedrohung“ im Rücken einer Armee bekämpft werden.25 Die k.u.k. 7. Armee gab der k.u.k. 2. Armee Rückendeckung, als es die QuAbt des AOK über die rapide Verbreitung von Blattern in Galizien und der Bukowina informierte. Pro Woche waren es, so der Bericht, bis zu 1.500 Neuerkrankungen.26 Bemerkenswert hinsichtlich der Angst einer Blatternepidemie innerhalb der Armee im Felde war jedoch, dass die Soldaten eigentlich bei ihrem Einrückungstermin 1914 noch ausreichend geimpft wurden.27 Zwar wurden die Sanitätsstationen der Armeen schon am 12. August jenes Jahres mit dem Serum beteilt,28 scheinbar aber kontrollierte das k.u.k Kriegsministerium seine eigene Weisung mit fortwährender Kriegsdauer immer lascher. Im Jänner 1916 stellte nämlich der Konsiliararzt für Epidemiespitäler an der Südwestfront fest, dass viele im Kriegsverlauf Einrückende gar nicht geimpft waren. Von 2.000 Patienten im Epidemiespital Laibach hatten 78% einen veralteten Impfschutz.29 Die Südwestfront, als auch die k.u.k. 7. Armee, führte die reichlichen Blatternerkrankungen der Soldaten in ihren Front- und Etappenbereichen wiederum auf den ungenügenden Wirkstoff im Impfserum zurück.30

Zur selben Zeit also, als die k.u.k. 2. Armee für Ostgalizien die Impfung der Zivilbevölkerung als die einzige Möglichkeit der Assanierung der Etappe von Blattern verhieß, stießen die k.u.k. 7. Armee als auch die Südwestfront demnach ins gleiche Horn. Denn auch wenn die Cholera- oder Typhusimpfung durch Zivilisten abgelehnt werden würde, so könne diese Assanierung der betroffenen Orte durch hygienische Maßnahmen eine Epidemie eindämmen. Wenn jedoch die Blatternepidemie in der Bevölkerung ausbräche, so stelle die Impfung die einzige Möglichkeit der Assanierung der Etappe dar.31 Das Kommando der Südwestfront stellte daraufhin fest: „Die Folgen, die eine von der Zivilbevölkerung auf die Armee übergreifende Blatternepidemie bei der ganz enormen Übertragbarkeit dieser Erkrankung nach sich ziehen würde, sind ganz unübersehbar. […] Ein lediglich auf Militärpersonen sich erstreckender Impfzwang hat nur bedingten Wert und ist eine halbe Maßnahme.“32

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Impfung der Zivilbevölkerung im Etappenraum an der russischen Front (C) Österr. Staatsarchiv/Kriegsarchiv (AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2317/ San.Chef 1914/1918. Sanitäts-Geschichte A-K, G 1-23/9, Reg. Arzt Dr. Alois Glingar, k.u.k. Res. Sp. N2 Wien, Wien am 20. 4. 1918. Bericht über die Tätigkeit im Felde.)

Die QuAbt des AOK trug nun die Berichte der Südwestfront als auch der 7. Armee zusammen und appellierte an das k.u.k. Kriegsministerium, den Impfzwang auf die Zivilbevölkerung auszuweiten. Die seit 1913 eingeführten Notimpfungen würden nicht mehr genügen, um einer Epidemie Herr zu werden. Dies müsse auch deswegen geschehen, um im Falle der Demobilisierung die Gefahr der Verschleppung von Blattern in das Hinterland zu bannen. Jene Ausweitung des Impfzwanges betraf zunächst seit Jänner 1916 auch die Bevölkerung im Hinterland. Die Paragrafen der kaiserlichen Verordnung über den Impfzwang gegen Blattern in den „Alpenländern“ hinter der Etappe der Südwestfront verpflichteten „Jedermann“, sich einer solchen zu unterziehen, wobei die politischen Landesstellen erst jenen ausrief und die Nichtbefolgung mit 200 Kronen oder 14 Tagen Arrest zu bestrafen war.33 Am 2. März wurde sodann von den Bezirkshauptmannschaften und dem QuAbt die Zwangsimpfung gegen Blattern auch in den Kriegsgebieten Galiziens und Polens angeordnet. Bei Nichtbeachtung durch Zivilpersonen in Lemberg wurde das Impfgesetz sogar mit dem Entzug von Mehlkarten oder dem Ausschluss am Handel oder dem Verbot Märkte zu betreten durchgesetzt.34 Hingegen erließ das Kommando der Südwestfront erst Ende März 1916 den allgemeinen Impfzwang für die Bevölkerung in Bozen. Personen, welche sich dieser widersetzten, waren aus dem engeren Kriegsgebiet auszuweisen.35

Ganz andere Maßnahmen erforderte die Malaria, deren Prophylaxe und Therapie mehrheitlich keinen günstigen Verlauf förderten. Wenn auch der medizinisch-wissenschaftliche Fortschritt in den Kriegsjahren sicherlich vorrangig war, so konnte keine genügende Immunisierung bei den Truppen erzielt werden, vielmehr nahmen die Malariainfektionen sogar stetig zu.36 Ein malariakranker Mensch stellte demnach ein stets hohes Risiko für eine neuerliche Epidemie dar, da die nicht infizierten Anopheles-Mücken den Keim bei ihm aufnehmen und sofort an den Nebenmann weitergeben konnten.37

Mit den ersten Feldzügen auf den südlichen Kriegsschauplätzen wusste das EOK sehr wohl über das Auftreten der Malaria in jenen Regionen Bescheid, denn jeweils ein Malariaforscher wurde bis November 1915 nach Serbien sowie später an die Südwestfront geschickt.38 In Italien sollte aber erst der Vorstoß in die sumpfigen Küstengebiete nördlich Venedigs während der 12. Isonzoschlacht zu gehäuften Malariafällen führen.39 Sogar die k.u.k. 10. Armee, welche aus den karnischen Alpen in die von der Küste relativ weit entfernte italienische Eben stieß, war nun von einer Malariaepidemie betroffen. Für das Jahr 1917 notierte sie 888 Malariafälle bei Soldaten und 40 bei Zivilisten. In jenem nun etablierten Armeebereich war die Malaria seit 40 Jahren nicht mehr aufgetreten, so das 10. AK, jedoch schafften es die Stechmücken in den Pferdespitälern über den Winter zu verweilen, wodurch im Sommer 1918 mit weitaus stärkeren Malariabefall bei den Truppen der Isonzo-Armeen zu rechnen wäre.40

Dennoch trat die Infektion zunächst beim k.u.k. XIX. Korps in Montenegro und vor allem in Albanien auf, denn letzteres Land galt als der „berüchtigtste Malariaherd“ Europas. Auch hier galten die Tragtierführer in Albanien als besonders gefährdet sowie damit als Infektionsherd selbst.41 Seit dem Einmarsch im Februar 1916 büßte das XIX. Korps bis Oktober 1917 die Hälfte der insgesamt 120.000 Soldaten ein, ohne jedoch nennenswerte Gefechtsverluste erlitten zu haben. Alleine 80% des Krankenabgangs waren bedingt durch die Malaria.42 Aufgrund des Fehlens einer wirklich durchschlagenden prophylaktischen oder therapeutischen Behandlung, beschränkte sich die Malariabekämpfung der Hygieniker in den betroffenen Gebieten zunächst ganz allgemein auf die „Überwachung und Durchführung aller Vorkehrungen gegen diese Erkrankung“. Dies meinte genauer die Perlustrierung der Formationen, die Sicherung des Abschnittes gegen das Einschleppen der Malaria in die Etappe oder das Hinterland, den Kampf gegen die Mückenplage vor Ort und gegen Mückenstiche am Körper selbst sowie der Überwachung möglicher prophylaktischer und therapeutischer Maßnahmen.43

Für die Perlustrierungen teilte das EOK die verseuchten Gebiete in Malariainspektorate auf,44 in denen eigene Malariainspektoren wöchentlich Berichte über den Hergang der Epidemie verfassten. Alleine im Rayon I um Skutari (alb. Shkodra) verzeichnete der Bericht zwischen 12. und 18. August 1917 84 Malariazugänge – relativ viel, verglichen mit den 436 Malariakranken, die bereits im dortigen Reservespital lagen.45 Im Armeebereich Italiens wiederum waren die Hygieniker und ihre Kolonnen tätig, damit die Bereiche von den Plasmodienträgern zu säubern und die Kranken in die Epidemiespitäler einzuliefern. Auch den Truppenärzten wurde es zur Pflicht gemacht, nach den Erkrankten zu „fahnden“. Um zu verhindern, dass die Malaria in andere Etappenräume oder das Hinterland verschleppt wurde, gab es bei den Bahnhofkommandos eigene Fragebögen über mögliche Infektionen. Dabei mussten die Kommandanten von Truppentransporten Fragebögen über den Ort der Zusammenstellung des Transports beantworten, ob die Formation einmal in Malariagebieten stationiert war und wenn ja, in welchem Jahr sowie zu welcher Jahreszeit, ob sich Malariarekonvaleszente wieder in der Formation befinden würden sowie ebenso, ob Infektiöse einmal ausgeschieden wurden.46 Bei der Malariakonferenz 1917 wurde aus Angst vor der Verschleppung in die deutschen Armeebereiche auch eine eigene Etappenlinie zwischen der Nebenetappe der deutschen Etappeninspektion 11 und der k.u.k. 20. Gebirgsbrigade etabliert, wobei der Bündnispartner bereits seit 1. November 1916 Fragebögen über mögliche Infektionen ausgab.47

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Ausschnitt einer Malaria-Epidemiekarte für Albanien samt der Region um den Skutarisee, August 1917 (C) Österr. Staatsarchiv/Kriegsarchiv (AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1978/ 146824, k.u.k. XIX Korpskommando Q.Nr. 16551 an k.u.k. AOK Qu.Abt, Feldpostamt 51, Feldpostamt 410 am 1. September 1917.)

Der Kampf gegen die Mückenplage vor Ort meinte hingegen einerseits den Schutz der Soldaten gegen Mückenstiche sowie ebenso den Versuch, ihnen ihre Lebensgrundlagen zu entziehen. Dies meinte vor allem die Trockenlegung der Sümpfe im Etappenraum des XIX. Korps,48 wobei in Albanien die Epidemie-Laboratorien hierzu eigene Skizzen anfertigten.49 Selbiges galt auch für das italienische Okkupationsgebiet, in welchem die Tümpel mit reichlich Erde zugeschüttet sowie jegliche Ansammlungen von stehendem Gewässer in der Nähe der Ubikationen der Truppen vermieden werden mussten.50 Für solche Arbeiten waren die Inspektoren zuständig, denen sodann eigen Arbeiterabteilungen zugeordnet wurden, wobei in den besonders gefährlichen Regenzeiten im Frühling hierzu mehrheitlich Albaner zu verwenden wären. Hinsichtlich des Körperschutzes verwendeten die Soldaten oftmals auch einen „gelsensicheren Anstrich der Haut“ 51, genauer waren dies ätherische Öle oder sogar gepresster Knoblauch, die aber allesamt keinen umfassenden Schutz darstellten, weshalb die Montur um Kopfhaube, Handschuhe und Netze ergänzt wurde.52 Die meisten dieser Schutzmittel mussten an die Schlachtviehaufseher und Heumäher sowie andere im Freien tätige Mannschaften in den Sommermonaten abgegeben werden. Für die Ubikationen selbst waren wiederum Dichtmittel von Fenstern und Türen vorgesehen,53 ebenso Schlafnetze und Fliegengitter. Vor allem in den Sommermonaten sollten diese Schutzmittel wenig bringen, da die Soldaten unter der Schwüle litten, sie daher die Räume lüfteten oder sich mit den Netzen nicht zum Schlafen legten.54 Ganz allgemein sollte das Risiko gestochen zu werden minimiert werden, indem die Kommanden in den verseuchten albanischen Etappengebieten die Ausgänge aus den Unterkünften am Abend so weit als möglich verkleinerten,55 diese ohnehin seit Oktober 1917 nicht bei stehenden Gewässern errichteten sowie öfters inspizierten. Ebenso waren die Märsche in malariaverseuchte Gebiete zu vermeiden. Jenen drakonischen Befehlen sollten ebensolche Strafen bei Nichtbefolgung folgen.56

Die prophylaktischen wie auch therapeutischen Maßnahmen wiederum beschränkten sich hauptsächlich auf die Einnahme von Chinin. Die zwar seit Ende 1915 seitens des Kriegsministeriums durchaus begünstigte Salvarsaninjektion für Erkrankte – eigentlich bei Syphiliskranken angewandt –, setzte sich laut Aktenlage nicht durch, beruhte sie doch vielmehr auf Freiwilligkeit.57 Die Kommanden nannten Chinin als das einzig bekannte und wirksame Malariaschutzmittel. Chinin wurde in Pastillen-Form verabreicht, wovon die Unteroffiziere jeweils zwei an Montagen, Mittwochen, Freitagen und Sonntagen bei der Befehlsausgabe sowie Abendmenage an die Truppen ausgaben sowie auch die Einnahme kontrollierten. Wesentlich war, das Chinins zirka eine Stunde vor der Abenddämmerung zu schlucken, währenddessen die Mücken am aktivsten waren. Das Allerwichtigste war aber, dass die Soldaten ihr Chinin täglich, regelmäßig und pünktlich einnahmen, ganz gleich, ob sie krank oder gesund waren. Vom Stich bis zum Ausbruch der Krankheit konnten durchaus vier Wochen vergehen. Dies galt auch für solche Soldaten, die nicht in der Etappe, sondern an der Front tätig waren.58 Die Gendarmerieposten hatten hingegen die Verantwortung für die Ausgabe der Pastillen an kranke und gesunde Zivilpersonen.59 Dies machte sie wiederum selbst besonders anfällig an Malaria zu erkranken, sodass im Oktober 1917 einzelne Posten ihren eigentlichen Aufgaben des Verwaltungsdienstes und der Patrouillen nicht mehr nachkommen konnten, da sie nur mehr aus einem Mann bestanden und somit neun weitere Stellen vakant waren. Überfälle auf die wenige Mann starken Patrouillen häuften sich, was wiederum dem Prestige der Armee schadete sowie damit der Stimmungsmache gegen die Monarchie Tür und Tor öffnete.60

Chinin war bei den Truppen auch nicht besonders beliebt, denn obwohl die Kommanden Infektionen ausschließlich auf die nicht erfolgte Einnahme zurückführten,61 verursachte die Chininbehandlung durchaus Übelkeit, Ohrensausen, Händezittern, Augenflimmern, Appetitlosigkeit und sogar Diarrhöen. In Albanien setzte sich auch bei den Ärzten die Meinung zunehmend durch, dass die Chininprophylaxe unwirksam und sogar schädlich sei, denn ganz gleich, ob Chinin genommen wurde oder nicht, die Malaria traf jeden. Malariainspektor Dr. Engling vom Epidemie-Laboratorium Nr.1 sah dieses Problem, eben genau wegen der mehrmaligen Verabreichung von Chinin. Genauer wären die Parasiten durch seinen prophylaktischen Einsatz resistent geworden. Die therapeutischen Dosen müssten nun permanent erhöht werden, was jedoch keine Lösung sei.62 Werden jedoch die Malariaerkrankungen mit den Todesfällen im Feldspital Durrazo zwischen 1916 bis 1917 verglichen, so zeigt sich dennoch die Wirksamkeit der Behandlungsmethoden, denn bei gleichzeitiger Zunahme der Infektionen traten verhältnismäßig weniger Todesfälle auf. 1916 behandelte das Spital 10.622 Malariainfektionen, wovon 430 starben. 1917 waren es von 37.174 Infektiösen nur noch 299 Tote. Durchwegs ein therapeutischer Erfolg.63

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Österr.-ung. Malaria-Feldspital, mikroskopische Blutuntersuchung. (C) HGM

Mitte Oktober 1917 erkannte das AOK endgültig, dass tatsächlich wirksame Maßnahmen gegen die Malaria nicht vorhanden waren. Es führte daher eine neue Gangart mit Malariainfizierten ein, die darin bestand, den Krankenabgang der Truppen zu vermindern, ohne dabei neue Formationen in das Feld schicken zu müssen. Verglichen mit „Dauerausscheidern“ von Cholerabakterien meinte dies folgendes: Wurden die Cholera-Rekonvaleszenten beobachtet, stärker kontrolliert, um sodann wieder in das Feld geschickt werden zu können, so verblieben die in Albanien stationierten Truppen des k.u.k. XIX. Korps auch weiterhin an jenem Kriegsschauplatz. Sie mussten dort ausharren, trotz ihrer Erkrankung beziehungsweise der Malaria-Gefahr, um die Seuche nicht in die Monarchie oder in andere Armeebereiche zu verschleppen. Mehr noch: Seit Oktober 1917 kennzeichneten die Kommanden aller Kriegsschauplätze samt all ihrer Spitäler ihre Malariakranken, um sie in den verseuchten Bereich des XIX. Korps zu schicken.64 Selbiges galt auch für die im Hinterland befindlichen Malariainfizierten.65  Da die Malaria nicht therapiert werden konnte, war es damit das Ziel des AOK und des Chef des Ersatzwesens, die von Malaria nicht verseuchten Gebiete von den Infizierten frei zu bekommen. Vielmehr sollten nun ausnahmslos alle gegenwärtig Infizierten sowie Malaria-Rekonvaleszenten als eigene „Malaria-Ersatzkörper“ in den Bereich des XIX. Korps abkommandiert werden. Sie sollten spätestens im Februar 1918 in Korpsbereich verlegt werden, wobei letztendlich das AOK mit einer Stärke von 80.000 Malariakranken rechnete. Auch humanitäre Gedanken kamen dem AOK, denn die „Malaria-Ersatzkörper“ dotierte es weitaus freigiebiger mit Ärzten und Material.66

Tatsächlich, just im Februar 1918 vermeldete das k.u.k. 10. AK an der Südwestfront die genaue Vorgangsweise der besagten Säuberung des Armeebereiches von Plasmodienträgern. Diese Aktion verspreche nur dann Erfolg zu haben, wenn sie bis Mitte März durchgeführt werde. Die allumfassende Suche führte sogar zu all jenen Formationen, welche im Vorjahr Malariakranke ausgeschieden hatten sowie zur Evidentnahme aller im Armeeberiech befindlichen Formationen, die sich während des Krieges überhaupt in Malariagegenden aufgehalten hätten beziehungsweise deren Mannschaft sich ihrer Nationalität nach aus Malariagegenden rekrutierte.67 Wie die Operationsabteilung des AOK feststellte war diese Vorgangsweise „[…] für die Kranken zwar inhuman, jedoch das einzig volksökonomische, um diese in den Folgen sehr schwere Seuche nicht noch mehr zu verbreiten.“68

Der letzte noch nach Albanien gesund abgehende Ersatzkörper war die XXXIV. Marschformation. Um zu verhindern, dass das Korpskommando seine Kampf- und Etappentruppen zu einseitig verwenden würde, wäre eine Arbeitseinteilung zu treffen. Dafür wäre auch die Ausbildung im Schützengraben einheitlich für alle geregelt, um möglichst alle im Korpsbereich befindlichen Soldaten im Sturmdienst zu schulen. Nach drei Tagen im Schützengraben mit Angriffs- und Verteidigungstraining folgte ein Rasttag. Hierzu leitete das AOK alle Vorkehrungen ein, um auch das XIX. Korps technisch und mit Geräten derart auszustatten, dass es sich materiell selbst erhalten könnte. Ein weiterer Zuschub oder eine Austauschaktion war jedenfalls im Oktober 1917 nicht geplant, denn das XIX. Korps musste beispielsweise mit den 14 Generatorenwagen und den 450 Triebwagen sowie den abgeschickten Werkstättenfachmännern oder dem Motorfahrerpersonal sein auslangen finden. Betreffend letzterer Formation hatte das XIX. Korps sogar eigene Kraftfahrschulen in ihrem Bereich zu etablieren und auch eigene Kriegsgefangene dafür einzusetzen.69 Selbige Situation galt natürlich auch für die im Korpsbereich tätigen Arbeitskolonnen, welche nicht mehr versetzt werden konnten, obwohl sich das AOK schon im Oktober 1916 darüber im Klaren war, dass die wiederhergestellten Malariker hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit nur halbe Arbeitskräfte wären.70

Kurzum, aus Albanien sollte seit Mitte Oktober 1917 eine eigene, sich selbst erhaltende militärische Enklave gemacht werden. Zwar war dies ein Novum, nicht aber die Schaffung einer solchen Ersatzabteilung selbst. Jene für Malariakranke folgte einer ähnlichen Weise, wie sie das AOK bereits für die Trachomkranken aufgestellt hatte. Sie hätten sich, so das AOK und der Chef des Ersatzwesens im Oktober 1917, bereits bewährt.71 Seit Kriegsbeginn fasste das AOK die an der ansteckenden „ägyptischen Augenentzündung“ leidenden Soldaten in „T-Baone“ zusammen. Letztendlich entstanden sechs Heeres- und zwei ungarische Landsturm-Trachombataillonen sowie eine Trachom-Baukompagnie. Im Ersten Weltkrieg existierte noch keine medikamentöse chemotherapeutische oder antibiotische Behandlung, sodass die erkrankten Soldaten ihre Augen nur mit einer speziellen Lösung ausspülen konnten.72 Bei längerem Siechtum stellte sich jedoch ein nicht infektiöser Zustand ein.73 Das Trachom war nur ansteckend, wenn „eine lebhaftere Schleimabsonderung“ von den erkrankten Bindehäuten des Auges stattfand. Sie konnte jedoch durch die ärztliche Behandlung gestoppt werden. Genau diese nicht mehr unmittelbar infektiösen Soldaten bildeten sodann die „T-Baone“, welche sicherheitshalber mit grauen Brillen und Handtüchern beteilt wurden. Es lag demnach an der Arbeit der Sanitätsdienste, die Erkrankten sofort aus dem Truppenverband auszuscheiden, in die – wie bei der 10. Armee – errichteten „T-San-Anstalten“ in die Etappe zu den „T-Ärzten“ einzuweisen, bis die Schleimabsonderung aus den Augen im Griff war.74

Trotz der nicht unmittelbaren sowie geringen Infektionsgefahr, versuchten die betroffenen Kommanden die „T-Baone“ von der gesunden Mannschaft vollständig abzuschotten. Der direkte Kontakt untereinander sollte tunlichst vermieden werden. Dafür waren die Monturen der „T-Baone“ mit einem roten „unauslöschlichen T abzustempeln“, und zwar „vorne an der Kappe, am linken Blusen- und am linken Mantelärmel“.75 Ebenso war es verboten, gegenseitig die voneinander getrennten Ubikationen zu betreten, Wäsche oder ganz allgemeine Alltagsgegenstände wie Ess- oder Waschgeschirr zu tauschen. Da Trachom auch durch kontaminiertes Papier übertragen werden konnte, musste bei Dokumenten, Dienststücken und Briefen von „T-Leuten“ größte Vorsicht walten. Wenn doch eine Berührung stattfand, so durfte sich der Gesunde mit den kontaminierten Händen keinesfalls ins Gesicht fassen, bis er die Hände waschen konnte. Aufgrund der gemachten Erfahrungen über die von den „T-Baonen“ ausgehende geringe Infektionsgefahr galt es, übertriebene Ängstlichkeit hintanzuhalten, denn „[…] etwa gar einen mit ,T’ gekennzeichneten Manne wie einen allgemein gefährlichen Mann zu behandeln, ist verfehlt und wäre grausam.“76

Die „T-Baone“ fanden in den staubfreien Gegenden des Hochgebirges Verwendung.77 Letztendlich bevölkerten im Laufe der Zeit die Trachomkranken den gesamten karnischen Kamm.78 Für sie musste nun auch in der Etappe der sogenannten „gefährdeten“ Abschnitte – dies meinte jene, in denen „T-Leute“ stationiert waren – eine eigene Infrastruktur errichtet werden. Die 10. Armee an der Südwestfront erließ dafür im März 1917 eigene sanitäre Richtlinien für den Umgang mit den „T-Baonen“. Rattendorf war die ausschließliche Sanitätsstelle für Trachomkranke, in Hermagor wiederum etablierte das 10. AK im Schulhaus ein eigenes Zimmer für chirurgische Eingriffe an „T-Leuten“. Neben der gesonderten Ausgabe bei den Bäckereien und den Fassungsstellen waren auch eigene Badeanstalten für die „T-Leute“ sowie der gesamte Hygienische Dienst mittels eigener Desinfektionsanstalten für die Monturen auf die „T-Baone“ eigens zu errichten.79

 


 

1 Brigitte Biwald, Von Helden und Krüppeln. Das österreichisch-ungarische Militärsanitätswesen im Ersten Weltkrieg. (Militärgeschichtliche Dissertationen österreichischer Universitäten Band 14/1 und 14/2, Wien 2002), 535, 548.

2 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1347/ 204, Armee Etappenkommando Op. Nr. 48 an das Etappen Oberkommando in Wien, Petrovaradin, am 8. August 1914. Ergänzung des Sanitätsmaterials.

3 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1347/ 408, k.u.k. Kriegsministerium Abt. 14 Nr. 4661 an das k.u.k. EOK in Wien, am 18. August. Cholera und Typhusschutzimpfung. Prof. Rich. Paltauf. Leiter des k.k serotherapeutischen Institutes in Wien.

4 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1347/ 408, k.u.k. Kriegsministerium Abt. 14 Nr. 4661 an das k.u.k. EOK in Wien, am 18. August. Cholera und Typhusschutzimpfung. Prof. Rich. Paltauf. Leiter des k.k serotherapeutischen Institutes in Wien.

5 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ k.u.k. San-Chef der 10. Armee, Die Schutzimpfung.

6 AT-OeStA/KA FA NFA HHK AK 3. Armee EKdo 299/ 1174, Op.Nr. 814, k.u.k. AK Grybow, am 24. 9. 1914.

7 AT-OeStA/KA FA NFA HHK AK 3. Armee EKdo 299/ 1412, Telegramm Kriegsministerium an Salubritätskommission des 3. Armee Etappenkommandos Feldpostamt 99 am 1.10.

8 o.A., Die Cholera-Impfung in der österreichisch-ungarischen Armee. In.: „Der Tiroler“ Jg. 33 Nr. 144. (16. Oktober 1914) 3.

9 AT-OeStA/KA FA NFA HHK AK 3. Armee EKdo 299/ 1467, Rittmeister Bruno Dittrich, Grybow am 3. Okt. 1914. Gendarmariedetachementkommandant in Gorlice gibt zu Protokoll.

10 AT-OeStA/KA FA NFA HHK AK 3. Armee EKdo 303/ 1953, k.u.k. 3.AK/AEK Choleraschutzimpfung.

11 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1353/ 5202, k.k. Minister des Inneren an das kuk AOK/EOK, Wien am 9.11.1914. Cholera Schutzimpfung. Abschrift eines Erlasses des k.k. Ministers des Inneren vom 9. November 1914, Zl.7.832/S, an die k.k. Statthalterei in Galizien.

12 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1463/ 13716, k.und k. 4. Armee-Etappenkommando Op.Nr. 11524  an das k. und k. Etappenoberkommando Teschen, Standort des AEK am 8. Dezember 1914.

13 Biwald, Von Helden und Krüppeln, 544.

14 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 2312/ 1914/1915, Choleraepidemie/ Salubritätskommission Nr.5 des k.u.k. Armee-Etappenkommandos d. B.S.K. Bericht über die Choleraepidemie vom 16. Dezember 1914 bis 5. Februar 1915 im Bereiche der Salubritätskommission Nr. 5 des AEK d. BSK.

15 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 2312/ 1914/1915, Choleraepidemie/ Salubritätskommission Nr.5 des k.u.k. Armee-Etappenkommandos d. B.S.K. Bericht über die Choleraepidemie vom 16. Dezember 1914 bis 5. Februar 1915 im Bereiche der Salubritätskommission Nr. 5 des AEK d. BSK.

16 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Zu San.-Nr.2396, k.u.k. San-Chef der 10. Armee. Die Schutzimpfung.

17 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1463/ 13716, k.und k. 4. Armee-Etappenkommando Op.Nr. 11524 an das k. und k. Etappenoberkommando Teschen, Standort des AEK am 8. Dezember 1914.

18 AT-OeStA/KA FA NFA HHK AK 3. Armee EKdo 303/ 1953, AOK/EOK Op. Nr. 8305 an das 3. AEK, Standort des EOK am 2. Dezember 1914.

19 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1350/ 2695, k.u.k. 2 AK Res Nr/40 S.R an das AOK in Neusandez, Bartfa am 1. Oktober 1914.  Cholera-Schutzimpfung.

20 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Zu San.-Nr.2396, k.u.k. San-Chef der 10. Armee. Die Schutzimpfung.

21 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1978/ 146799, k.u.k. AOK Chef des Generalstabes AOK QNr. 87251, Standort des AOK am 31.5.1917. Ermittlung, Behandlung und Verwendung der Dauerausscheider nach infektiösen Darmkrankheiten.

22 Biwald, Von Helden und Krüppeln, 547.

23 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 1637/ 7567 k.u.k. AOK/Qu.Abt an 2. Ak(QuAbt) und galizische Statthalterei, Standort und galizische Statthalterei, Standort des AOK am 27.1.1916.

24 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2317/ San.Chef 1914/1918. Sanitäts-Geschichte A-K, B 1-36/6, 14 No 3266 res v. 6/318, Obst. I. Kl. Dr. Robert Bartelt, k.u.k. Garnisonsspital Nr.20 in Kassa an das k.u.k. KM Abt 14. Gruppe für Sanitäts Stat. in Wien, Kassa am 18. Mai 1918. Bericht ad K.M. Erl. Abt.

25 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 1637/ 7567, k.u.k. 2. Armeekommando Q.S.Ch.Nr. 223 an das k.u.k. AOK Q.Abt, Feldpost 201 am 20.1.1916. Abtransferierung d.mob. Res.Sp.4/6.

26 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 1637/ 7366, k.u.k. AOK (Qu.Abt) an KM 14. Abt. Galiz. Statth. u. Landesregierung Czernowicz, 7.A.K (Qu.Abt), Kommando der SW Front, Standort des AOK am Jänner 1916. Vorschlag des Kmdos d. S.W. Front und d. 7. Armee nach Einführung einer gesetzlichen Blatternschutzimpfung in Österreich.

27 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1347/ 540, k.u.k. Kriegsministerium Abt. 14 Nr. 4756 an das EOK, Wien am 20. August 1914. Impfstoffbeschaffung.

28 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2317/ San.Chef 1914/1918. Sanitäts-Geschichte A-K, A 1-8/6, Erl. Abtl. 14, Nr. 3266 res. v.18., Generalstabsarzt Dr. Gottlieb Arnstein, Prag am 1. Juli 1918. Bericht über die Tätigkeit bei der Armee im Felde ad K.M.

29 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 1637/ 7366, Konsiliararzt für die Epidemiespitäler der SW Front OStA Prof.Dr. Walko, Feldpost 330 am 9.1.1916. Beobachtungen und Vorschläge hinsichtlich der Blatternschutzimpfung und der gegenwärtigen Blatternerkrankungen – Abschrift.

30 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 1637/ 7366, k.u.k. AOK (Qu.Abt) an KM 14. Abt. Galiz. Statth. u. Landesregierung Czernowicz, 7.A.K (Qu.Abt), Kommando der SW Front, Standort des AOK am Jänner 1916. Vorschlag des Kmdos d. S.W. Front und d. 7. Armee nach Einführung einer gesetzlichen Blatternschutzimpfung in Österreich.

31 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 1637/ 7366, k.u.k. Kommando der SW Front Op.Nr. 1545/San an das k.u.k. AOK. Impfgesetz.

32 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 1637/ 7366, k.u.k. AOK (Qu.Abt) an KM 14. Abt. Galiz. Statth. u. Landesregierung Czernowicz, 7.A.K (Qu.Abt), Kommando der SW Front, Standort des AOK am Jänner 1916. Vorschlag des Kmdos d. S.W. Front und d. 7. Armee nach Einführung einer gesetzlichen Blatternschutzimpfung in Österreich.

33 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 1637/ 7366, k.u.k. AOK (Qu.Abt) an KM 14. Abt. Galiz. Statth. u. Landesregierung Czernowicz, 7.A.K (Qu.Abt), Kommando der SW Front, Standort des AOK im Jänner 1916. Vorschlag des Kmdos d. S.W. Front und d. 7. Armee nach Einführung einer gesetzlichen Blatternschutzimpfung in Österreich.

34 o.A., Nachbarschaft und Ausland. Lemberg, 2. März (Wirkungsvoller Impfzwang). In: Vorarlberger Volksblatt Jg. 51 Nr. 53 (5. März 1916) 6.

35 o.A., Allgemeiner Impfzwang in gegen Blattern in Bozen. In: Der Tiroler Jg. 35 Nr. 74.  (13. März 1916), 3.

36 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Q.Nr. 10.097, k.u.k. 10. Armeekommando/Quartiermeisterabteilung, Feldpost 475, 2. Februar 1918. Malariabekämpfung im Armeebereich.

37 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Q.Nr. 10.097, k.u.k. 10. Armeekommando/Quartiermeisterabteilung, Feldpost 475, 2. Februar 1918. Malariabekämpfung im Armeebereich.

38 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1398/ 49237, k.u.k. EOK an Km Abt. 14 und Kmdo der SW Front. Standort des EOK am 19.11.1915. Bestellung Prof Corri als Malariaforscher für die SW Front.

39 Biwald, Von Helden und Krüppeln, 563.

40 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Q.Nr. 10.097, k.u.k. 10. Armeekommando/Quartiermeisterabteilung, Feldpost 475, 2. Februar 1918. Malariabekämpfung im Armeebereich.

41 Biwald, Von Helden und Krüppeln, 563-564.

42 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2226/ 100963, k.u.k. Operationsabteilung, Besprechung am 16.10.1917 über die Verhältnisse in Albanien. Besprechung zwecks Sanierung der Verhältnisse im Bereich des XIX Korps.

43 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Dienstvorschrift für die Abschnittshygieniker und Kommandanten der Ass.Kol.

44 Biwald, Von Helden und Krüppeln, 563.

45 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1978/ 146712, Malaria Inspektor Rayon I, Wochenbericht Nr XVI. für die Zeit vom 12. bis 18. August 1917.

46 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Q.Nr. 10.097, k.u.k. 10. Armeekommando/Quartiermeisterabteilung, Feldpost 475, 2. Februar 1918. Malariabekämpfung im Armeebereich.

47 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 2312/ 1917, Hygieniker der k.u.k. Nebenetappe bei der deutschen Etappeninspektion 11 Hyg.Nr 608 res. an das k.u.k. AOK QuAbt. in Feldpost 51, k.u.k Feldpost 335 am 16.12.1917. Malariakonferenz 1917.

48 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1978/ 146843, k.u.k. Militärkommando in Zagreb M.A.No. 80358 an das k.u.k. AOK /QuAbt/ Feldpost 51, Zagreb am 3.9.1917. Vorschlag über Malariabekämpfung.

49 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 2312/ Epidemie-Laboratorium Nr.1 der k.k. Landwehr. Albanien. Beilagen zu Malaria Referat.

50 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Q.Nr. 10.097, k.u.k. 10. Armeekommando/Quartiermeisterabteilung, Feldpost 475, 2. Februar 1918. Malariabekämpfung im Armeebereich.

51 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2226/ 100963, k.u.k. Operationsabteilung, Besprechung am 16.10.1917 über die Verhältnisse in Albanien. Besprechung zwecks Sanierung der Verhältnisse im Bereich des XIX Korps.

52 Biwald, Von Helden und Krüppeln, 565.

53 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 2312/ k.k. Ldst. Etp. Baon 423, Baons Arzt Durrazo, Durazzo am 28.7.1917. 1917 Malaria, 1917 Beilagen.

54 Biwald, Von Helden und Krüppeln, 565.

55 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Q.Nr. 10.097, k.u.k. 10. Armeekommando/Quartiermeisterabteilung, Feldpost 475, 2. Februar 1918. Malariabekämpfung im Armeebereich.

56 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2226/ 100963, k.u.k. Operationsabteilung, Besprechung am 16.10.1917 über die Verhältnisse in Albanien. Besprechung zwecks Sanierung der Verhältnisse im Bereich des XIX Korps.

57 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1978/ 146886, k.u.k. KM Abt.14 Nr. 7295 an das k.u.k. Militärkommando, Wien am 5.9.1917. Anwendung von Salvarsaninjektionen – Abschrift.

58 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Q.Nr. 10.097, k.u.k. 10. Armeekommando/Quartiermeisterabteilung, Feldpost 475, 2. Februar 1918. Malariabekämpfung im Armeebereich.

59 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 1978/ 146712, Malaria Inspektor Rayon I, Wochenbericht Nr XVI. für die Zeit vom 12. bis 18. August 1917.

60 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 2004/ 177360, k.u.k. 19. Korpskmdo.Etap.Verwaltung E.V.Nr. 4782 an das k.u.k. AOK in Feldpost 11, Feldpostamt 410 am 20 Oktober 1917. Gend.Mannschaft, Anforderung.

61 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Q.Nr. 10.097, k.u.k. 10. Armeekommando/Quartiermeisterabteilung, Feldpost 475, 2. Februar 1918. Malariabekämpfung im Armeebereich.

62 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 2312/ 1917 Malaria; Malariainspektor Dr. Engling, Epidemie Laboratorium Nr.1. der k.k. Landwehr in Albanien an das k.u.k. AOK Feldpost 57, Etappenpost Alessio, 8. 12.1917. Malariaelaborat.

63 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt. Akten 2312/ Todesfälle an Malaria (Feldspital Durazzo)/ Malaria Krankenbewegungen (Feldspital Durazzo.).

64 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2226/ 100963, k.u.k. Operationsabteilung, Besprechung am 16.10.1917 über die Verhältnisse in Albanien. Besprechung zwecks Sanierung der Verhältnisse im Bereich des XIX Korps.

65 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2226/ 100970, k.u.k. AOK Chef des Generalstabes Op. Nr. 46385 an das k.u.k. KM Abt.10, Standort am17.10.1917. Schaffung eig. Ersatzabt. Für das XIX Korps.

66 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2226/ 100963, k.u.k. Operationsabteilung, Besprechung am 16.10.1917 über die Verhältnisse in Albanien. Besprechung zwecks Sanierung der Verhältnisse im Bereich des XIX Korps.

67 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ Q.Nr. 10.097, k.u.k. 10. Armeekommando/Quartiermeisterabteilung, Feldpost 475, 2. Februar 1918. Malariabekämpfung im Armeebereich.

68 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2226/ 100963, k.u.k. Operationsabteilung, Besprechung am 16.10.1917 über die Verhältnisse in Albanien. Besprechung zwecks Sanierung der Verhältnisse im Bereich des XIX Korps.

69 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2226/ 100963, k.u.k. Operationsabteilung, Besprechung am 16.10.1917 über die Verhältnisse in Albanien. Besprechung zwecks Sanierung der Verhältnisse im Bereich des XIX Korps.

70 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2210/ 150 040, k.u.k. AOK an MGG Montenegro und 19. Korpskmdo, 15.10.1016. Sanitäre Vorsorgen im Bereiche des MGG Montenegro und des 19. Korps.

71 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2226/ 100970, k.u.k. AOK. Chef des Generalstabes Op Nr. 46385 an das k.u.k. KM Abt.10, Standort am17.10.1917. Schaffung eig. Ersatzabt. Für das XIX Korps.

72 Biwald, Von Helden und Krüppeln, 575.

73 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ ad San. Nr. 568, Merkblatt über den Verkehr mit Mannschaftspersonen der „T“-Baone.

74 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ San. Nr. 568, Sanitätschef der 10. Armee, Feldpost 510 am 30. März. Sanitäre Richtlinien für die „T“ Baone.

75 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ San. Nr. 568, Sanitätschef der 10. Armee, Feldpost 510 am 30. März. Sanitäre Richtlinien für die „T“ Baone.´

76 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ ad San. Nr. 568, Merkblatt über den Verkehr mit Mannschaftspersonen der „T“-Baone.

77 Biwald, Von Helden und Krüppeln, 575.

78 Valentin Feurstein, Dolomitenkämpfe. In: In: Militärwissenschaftliche und Technische Mitteilungen (Fortsetzung der Mitteilungen über Gegenstände des Artillerie- und Geniewesens), Heft 7/8, (Wien 1925) 373.

79 AT-OeStA/KA FA AOK QuAbt Akten 2239/ San. Nr. 568, Sanitätschef der 10. Armee, Feldpost 510 am 30. März. Sanitäre Richtlinien für die „T“ Baone.

Thomas Edelmann

Thomas Edelmann

Mag. Dr. Thomas Edelmann, MAS
Ich bin Historiker mit einer postgradualen museologischen Ausbildung. Im Museum arbeite ich als Referent für das Marketing, das heißt, ich bin u.a. für die digitale Kommunikation sowie für die Planung, Ausrichtung und Umsetzung jeglicher Werbemittel zuständig.
Meine Forschungsinteressen sind die Geschichte der Habsburgermonarchie 1789 - 1918, der Erste Weltkrieg mit dem Schwerpunkt auf das Etappenwesen der österreichisch-ungarischen Armee sowie – um über die Grenzen Europas zu blicken – die mexikanische (Kultur-) Geschichte.

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