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Der letzte Kaiserliche Doppeladler im offiziellen (Dienst-)Gebrauch der Republik Österreich

Mit dem Ende der Regentschaft der Habsburger musste sprichwörtlich ein neues „Blatt“ aufgeschlagen werden. Der überaus rasche Übergang von einem monarchistischen zu einem fortan republikanischen System sowie die auferlegte Reduzierung des nationalen Territoriums „Österreichs“ führten auf vielfache Weise zu einer Krise – insbesondere hinsichtlich seiner Identität. In einem einzigen Punkt schien man sich über alle Partei- sowie ideologischen Grenzen hinweg einig – sämtliche vormaligen monarchistischen Symbole und Traditionen sollten umgehend aufgegeben und nahezu ausnahmslos abgeschafft werden.

Zitation: Christoph Hatschek, Der letzte Kaiserliche Doppeladler im offiziellen (Dienst-)Gebrauch der Republik Österreich. In: Viribus Unitis 2016: Jahresbericht Heeresgeschichtliches Museum Wien, Wien 2017: S. 45-59.

Christoph Hatschek

Christoph Hatschek

Vizedirektor HR Mag. Dr. Christoph Hatschek
Ich bin seit 1998 am Heeresgeschichtlichen Museum in Wien tätig, und nehme aktuell als Referats- und Sammlungsleiter „Uniformen, Orden- und Ehrenzeichen, Ausrüstung sowie Insignien“ in weiterer Folge als Leiter der Abteilung für Sammlungen und Ausstellungen des Museums und schließlich als Vize-Direktor (seit 2015) gleichermaßen eine „Dreierfunktion“ wahr.

Gerade für die durchaus immer wieder intensive Vorbereitung von Ausstellungen, gilt es sich stets neuen Themen zu widmen und für diese entsprechend zu recherchieren. Interviews, Vorträge und Präsentationen zu militärhistorischen Themen runden das Arbeitsspektrum ab, wobei mein persönliches Interessensgebiet insbesondere im Bereich der Forschung zur historischen Entwicklung der Soldatinnen bei den Streitkräften sowie aktuell zur Geschichte des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik liegt.

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